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Ralf Waszesky    15 December 2009 13:55 |
BewertungBewertungBewertungBewertungBewertung
Langsam wird es ja nun auch dem Letzten aufgefallen sein, dass die Mannschaft im Moment nicht das Zeug für die 2. Bundesliga hat. Was bei dem mehrfach veröffentlichten Etat ja nun auch kein Wunder ist.
Immerhin hat Häusler "das Kind mal beim Namen genannt", auch wenn es ihn "den Kopf gekostet hat".
Die Führungsetage erkennt nun vielleicht auch, dass der gängige Weg, den Trainer zu entlassen, nicht immer den gewünschten Erfolg erzielt.
Die KN-Berichte der letzten Spiele finde ich da schon fast lächerlich. Fünf-sechs Minuten in einem Spiel mitzuhalten um dann eine "Klatsche" zu bekommen ist als positiver Ansatz kaum haltbar. Die zweite Halbzeit gegen eine halbe A-Jugend zu gewinnen eher nicht weiter erwähnenswert.

Optimismus in allen Ehren, aber fast die Hälfte der Mannschaft kommt aus der Oberliga. Der ein oder andere Neuzugang hat nicht so "gezündet", wie man es sich als Zuschauer (und vermutlich auch intern) gewünscht hätte.
Aber nach drei Jahren Abstiegskampf und fünf Jahren unterem Tabellendrittel sollten unter nunmehr drei Trainer auch dem Management klar werden, das es vielleicht Sinn macht, das Kapitel 2. BL zu schließen!
Wohlgemerkt in Ehren, den es ist schon etwas Besonderes mit dem Umfeld und den finanziellen Möglichkeiten so lange in der Liga zu verbleiben.

Herr Linke hat über sehr, sehr lange Zeit sehr viel erreicht und war stark in Aufbau und Finanzierung des Teams eingebunden, aber auch hier sollte das Management kritisch hinterfragen, ob die Öffentlichkeitswirkung auf der Bank und im Umfeld noch zeitgemäß ist. Seit der Übernahme durch Herrn Greve ist er ja ruhiger, aber der Vulkan schläft nur, er ist nicht erloschen!

Ich wünsche der Mannschaft das Beste und drücke die Daumen, dass der Knoten vielleicht doch noch platzt.

Gegen Ahlen hoffe ich, dass der Kampfgeist niemals stirbt, dann passt auch das Ergebnis!

Altenholz Fan    14 December 2009 20:27 |
Egal was die Zukunft bringen wird, ich glaube der TSVA hat nur noch eine Chance, wenn wieder gute Jugendarbeit geleistet wird. Ansonsten wird der TSVA im Mittelmaß landen.
Geld und Zeit sollten in die jungen Spieler investiert werden!

Sönke    14 December 2009 19:32 |
Kann mir mal jemand eine übersetztung in Deutsch für normalos geben. So einer hoch gestochene studirten Version kann ich leider nicht nicht ganz folgen.

Danke

Hajo    14 December 2009 17:07 |
Dass der Kader letzte und auch diese Saison nicht zweitligatauglich ist, ändert sich nicht, nur weil Herr Häusler es offen aussprach.
Wenn in dieser Situation ein Trainer entlassen worden ist, mit der Argumentation „Besser keinen hauptamtlichen Coach als den“, dann hat das entlassende Management die Verantwortung für das weitere Bestehen des Vereins.
Vielen Dank an Herrn Greve an dieser Stelle für seine Aufopferungsbereitschaft. Ich kenne aus meinem Freundeskreis einige Lehrer und Ihre starke Einbindung in Ihr nicht zu unterschätzendes Berufsleben – es kann und darf sich bei der jetzigen Konstellation nur um eine kurzfristige Lösung handeln.
Zu einem der vorherigen Posts: Sicher ist auch Herr Linke sich bewusst, dass er nicht für den diplomatischen Dienst geeignet ist…. Doch wo stünde der Verein ohne diesen Herrn?
Dennoch drängen sich mir Fragen in Richtung der Verantwortlichen der „Profisportabteilung“ auf, deren Erledigung einfache Hausaufgaben sein sollten:
Wird intern intensiv der Vergleich mit den Teams der oberen Tabellenhälfte und deren Umfeld betrieben, dass greifbare eigene Ziele formuliert werden?
Ist eine tragfähige, überzeugende Planung für eine nächste Saison in der Regionalliga vorhanden? Kann aufgrund dieser ein unmittelbarer Wiederaufstieg angepeilt werden, so dass bereits in dieser Saison Spielerverstärkungen mit Perspektive aus der Staffel Nordost, Bankdrücker aus Schwartau/ Schwerin oder ausländische Spieler gewonnen werden können? Wer kümmert sich um das notwendige Scouting? Hier scheint Luft nach oben. So gibt es in anderen Sportarten Vereine der 1. Ligen(z.Bsp. Volleyball) mit ähnlichem Etat, die sich vorzügliche Spieler holen und halten. Attraktive Anreizmodelle jenseits des reinen Gehaltschecks sind dort belastbare Stützen.
An der CAU um die Ecke wird sowohl BWL in geeigneten Vertiefungsrichtungen als auch für die SpoWis Sportökonomie angeboten. Es erscheint unwahrscheinlich, dass jeder Absolvent mit Handballverstand sofort eine Anstellung findet. Wurde versucht Volontäre für einen Zeitraum von z.Bsp. einem Jahr zu finden? Eine preislich realisierbare Lösung, die den Trainer, aber vor allem den Manager entlastet. Auch würden neue Ideen den Verein beleben.
Es heißt zwar nach einer Weisheit eines unserer Altbundeskanzler „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, doch sollte nichts unversucht bleiben, das Team auf eine gesunde und belastbare Basis zu stellen.
Glück auf TSV!

Frank Steinke    30 November 2009 13:55 |
Hallo zusammen,

es ist doch wirklich ein interessantes "Spiel", was da abläuft:Die Suche nach dem Sündenbock!!!
Die Abstimmung auf der eigene Homepage trägt sicher nicht zur Ruhe bei und die zu lesenden Berichte sind auch unterm Strich die gleichen.
Sehr neu scheinen mir die Einwechselungen, bis auf Thorben Plöhn, auch nicht zu sein, denn das sind die gleichen wie in den Spielen vorher auch! Eine 6:0 Deckung ist die Standartvariante. Auch das Drama auf dem Feld bleibt gleich: immer hinter her und am Ende ran gekämpft! Nur zum Punkt, oder gar zwei hat es dann wieder nicht gereicht. Ein gegnerischer Spieler erziehlt 12 Tore und es ist nicht zu verhinder...hatten wir auch schon! Welcher "erhoffter Entwicklungsschritt" ist denn da dann gemeint???
Solange versucht wird den alten Trainer zu verteufeln und den neuen als Retter hoch zu heben, wird es schwer. Es sollte versucht werden die Dinge beim Namen zu nennen und der Mannschaft die Ruhe zu geben sich zu entwickeln.
Der TSV hat geringe Mittel zur Verfügung und macht daraus Jahr für Jahr das Beste, aber manchmal reicht das nicht und dann sollten das auch die Verantwortlichen des TSV erkennen.
Wer das Spiel beim WHV gesehen hat, konnte sich ein Blid davon machen. Immer wieder geschnuppert, aber wenn es eng wurde hat der WHV eine "Schippe" drauf gepackt. Am Ende waren sie sich wohl schon zu sicher und hätten fast damit einen Punkt verspielt. Von "Big Points" konnte man da aus TSV-Sicht nicht sprechen.
Auch das kennt man schon.

Wie gesagt: Die Spieler brauchen Ruhe, Zeit und Durchhaltevermögen!
....und wenn es am Ende nicht klappt, haben sie hoffentlich alle gekämpft und es werden nicht wieder Schuldige gesucht.

Ich halte die Daumen, ihr schafft das schon.

Am nächsten Wochenende ist die nächste Chance und es wird hoffentlich laut in der Halle.


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