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Fans trommeln in Oranienburg - 2. Runde DHB-Pokal |
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Geschrieben von Thorsten Hardel
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30.09.2008 | 07:56 |
Es war eher eine Spontanentscheidung, mitten in der Woche die Fahrt vor die Tore Berlins auf sich zu nehmen. Ausschlaggebend war auf jeden Fall der überraschende Weggang unseres Trainers. So wollten wir wenigstens die Mannschaft auf diese Weise moralisch unterstützen. Also wurden schnell die Trommeln in den Wagen gepackt und eine Fanclub-Delegation von fünf handballverrückten Fans ging auf die Reise.
Wohl wissend, dass wir uns erfahrungsgemäß mit schwächeren Teams schwer tun, war uns klar, dass dieses Spiel gegen den Regionalligisten nicht einfach werden würde; und so spielten die Brandenburger auch frech auf. Die Altenholzer Wölfe konnten aber auf ihre Routine setzen und zogen in der ersten Halbzeit mit einem 17:12-Polster in die Kabine. Man schien aber, trotz des 5-Tore-Vorsprungs, eine gewisse Unsicherheit im Team zu spüren. Schließlich war dies das erste Spiel, wo kein Wolfgang Schwenke die Anweisungen von der Außenlinie rief.
Nach dem Torwartwechsel von Tim Lübker zu Michael Krieter schien es am eigenen Kreis etwas entspannter zu werden, obwohl Tim eine gute erste Halbzeit gespielt hatte. In der zweiten Hälfte kamen aber zu viele Bälle durch die eigene Abwehr. Wie auf Kommando klappte dafür im Angriff erstmal nichts mehr so richtig. Vielleicht war es den Paraden unserer Keeper zu verdanken, dass wir am Ende mit einem 24:27 vom Platz gehen konnten. Wichtig war letztlich aber nur das Erreichen der 3. Pokalrunde. Die Mannschaft hat unter dem Strich gezeigt, dass sie auch in einer schwierigen Situation gemeinsam ihr Zeil erreichen können. Als Verantwortlicher hat „Opa“ Linke einen guten Job gemacht. Das macht Hoffnung, insbesondere jetzt, wo Jens Häusler als neuer Trainer die Mannschaft coachen wird.
Foto: Lisbeth B. Hardel
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Letzte Aktualisierung ( 30.09.2008 | 08:54 )
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