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Alle geben halt ein paar Prozent mehr |
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Geschrieben von Kieler Nachrichten / ra
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26.02.2011 | 08:45 |
Alle geben halt ein paar Prozent mehr
Altenholzer Fans heute gegen Varel gefordert
Von Ralf Abratis
Altenholz. Mit einer Energieleistung will Handball-
Zweitligist TSV Altenholz heute Abend (19.30 Uhr)
der Verletzungs- und Ausfallmisere trotzen und gegen
den Tabellenvorletzten HSG Varel nach drei sieglosen
Spielen endlich wieder einen Erfolg landen. In der
Edgar-Meschkat-Halle setzt TSVA-Trainer Torge
Greve erneut auf die Unterstützung des Heimpublikums,
das seine Mannschaft schon gegen die Spitzenmannschaft
aus Minden zur Höchstleistung getrieben
hat.
Da neben den Dauerverletzten
Rasmus Gersch (Fingerbruch)
und Christian Drecke
(Fußbruch) auch die verhinderten
Tobias Flindt und Lukas
Stürze fehlen, wird der
dezimierte Kader zusammenrücken
müssen. „Wir haben
uns im Training geschworen,
dass alle ein paar Prozent
mehr geben. Die Aufgaben
von Spielmacher Rasmus
werden in der Abwehr auf viele
Schultern verteilt, im Angriff
wird insbesondere Moritz
Weltgen gefordert sein“,
erklärt Greve. Obwohl Varel
drei Ränge hinter dem Tabellen-
13. Altenholz steht, sieht
der TSVA-Trainer die Aufgabe
nicht leichter an als bei der
Niederlage gegen Minden:
„Varel ist besser, als es der Tabellenstand
aussagt. Das
Team hatte bisher viel Pech
mit Ausfällen und Sperren.“
Das sehen auch die Vareler so,
die heute den ersten Auswärtssieg
der Saison einfahren
wollen, zumal der im Hinspiel
(26:21 für Altenholz) gesperrte
Trainer-Sohn Lukas
Kalafut für mehr Gefahr aus
dem Rückraum sorgen soll.
Greve setzt hingegen auf
Tempospiel und Aggressivität
in der Abwehr sowie eine unterstützende
Kulisse: „Die
Zuschauer haben einen großen
Einfluss und können uns
ordentlich pushen.“
Auf jeden Fall dürfen sich
die Greve-Schützlinge über
neue Zuschauer in der Halle
freuen. Denn die Immac-Sailing-
Academy hat fünf erfolgreiche
Nachwuchscrews zum
Workshop nach Schilksee eingeladen.
Einige Programmpunkte
sind dabei auch Kooperationen
mit den Handballern.
Während die Segler
heute für die Handballer jubeln,
gehen die morgen mit
den Wassersportlern zum
Handball-Training in die
Halle. Ein kleiner ballsportlicher
Vergleich ist nicht ausgeschlossen
– eine Revanche zur
Kieler Woche ebensowenig.
Quelle: Kieler Nachrichten
www.kn-epaper.de
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