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Altenholzer Wölfe machen fette Beute |
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Geschrieben von Kieler Nachrichten / ra
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28.11.2011 | 08:00 |
Altenholzer „Wölfe“ machen fette Beute
Dritte Handball-Liga: TSVA-Trainer Torge Greve sieht sein Team „in der Breite gut aufgestellt“
Von Ralf Abratis
Altenholz. Mit dem 39:28
(21:11)-Heimsieg gegen den
Landesrivalen DHK Flensborg
hat der TSV Altenholz
seine Zugehörigkeit zur erweiterten
Spitzengruppe der
Dritten Handball-Bundesliga
gefestigt.
Zwar war der Tabellenvorletzte aus dem Norden kein Vergleich zu den
Gegnern der Vorwoche, aber der Auftritt der Altenholzer dokumentierte
doch die gute Entwicklung, die das Team seit dem Saisonstart gemacht
hat. Pendelte die Leistung bis Mitte Oktober noch zwischen
Hurra-Handball in eigener Halle und ängstlichen Auswärtsauftritten,
folgte überraschend starken Partien auch immer ein Einbruch, so hat sich
das Team von Torge Greve seitdem stabilisiert. Selbst auf fremdem
Parkett und gegen starke Mannschaften wie Fredenbeck und
Henstedt-Ulzburg machen die „Wölfe“ reichlich Beute, und die Edgar-
Meschkat-Halle bleibt weiterhin uneinnehmbar. Gegen DHK zeigte die junge
Altenholzer Mannschaft, dass sie auch mit der Favoritenrolle umgehen
kann. Musste sie gegen Stralsund und Beckdorf immer erst zur Pause
wachgerüttelt werden, so war sie diesmal von Beginn an mental auf der
Höhe. Kontinuierlich setzten sich die Altenholzer aus einer starken
Abwehrarbeit heraus bis zur Pause ab, ließen sich von ein paar
vergebenen Chancen zum Beginn nicht aus der Bahn werfen und hatten mit
21Treffern in den ersten 30 Minuten eine sehr gute Quote. Dass es der
Gegner den Hausherren dabei auch scheinbar einfach gemacht hatte, wollte
Torge Greve so nicht stehen lassen: „Das ist auch immer eine Frage des
eigenen Auftritts. Die Mannschaft hat den Flensburgern früh gezeigt,
dass es für sie hier nichts zu holen gibt, und hat sich den Respekt des
Gegners erarbeitet.“ Diese Position der Stärke gab den Altenholzern in
der zweiten Halbzeit auch die Möglichkeit, Spieler aus der zweiten Reihe
zu Einsatzzeiten kommen zu lassen. „Diese Chance haben sie sich durch
das Training, in dem sie immer Gas geben, verdient. Dass es zunächst
einen kleinen Bruch im Spiel gab, kam nicht unerwartet. Ein wenig hat
mir die Konsequenz gefehlt, aber insgesamt haben das alle sehr gut
gemacht. Es ist gut zu wissen, dass wir auch in der Breite gut
aufgestellt sind“, freute sich Greve darüber, dass sein Team am Ende
auch die zweite Halbzeit knapp gegen Flensburg gewinnen konnte.
Quelle:
Kieler Nachrichten
www.kn-epaper.de
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