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Beste Werbung für den Handball in Altenholz |
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Geschrieben von Kieler Nachrichten / ra
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10.10.2011 | 09:20 |
Beste Werbung für den Handball in Altenholz
600 Zuschauer feierten ihr Team beim 32:32 gegen die SG Tarp-Wanderup
Altenholz. Ein gegnerisches Tor in der Schlusssekunde,
das dann auch noch zum 32:32 führt. Das klingt
nach einem enttäuschenden Remis. Doch beim TSV
Altenholz gab es ob dieses Ergebnisses in der Dritten
Handball-Liga am Freitag viele zufriedene Gesichter.
Das 32:32 (17:15) gegen die HSG Tarp/Wanderup war
nicht nur ein Punktgewinn gegen den hohen Favoriten,
es war auch Lohn für eine starke kämpferische
Leistung und Resultat einer bemerkenswerten Auferstehung.
Von Ralf Abratis
TSVA-Trainer Torge Greve
hatte den leichten Anflug von
Enttäuschung schnell überwunden.
„Natürlich kann
man sich ärgern, wenn man 80
Sekunden vor Spielschluss
noch mit zwei Toren führt und
doch noch den Ausgleich kassiert.
Aber man muss sagen,
dass das Unentschieden absolut
gerecht war. Denn zwischenzeitlich
hatten wir das
Spiel schon verloren. Dass die
Mannschaft so wieder zurückgekommen
ist, das ist schon
aller Ehren wert“, lobte Greve.
Tatsächlich trieb das Spiel
den Nervenkitzel bei den Fans
bis auf die Spitze. 600 Zuschauer
waren trotz des zeitgleichen
Länderspiel der
deutschen Fußball-Nationalmannschaft
in die Halle gekommen,
und sie sollten ihr
Kommen nicht bereuen. Altenholz
begann diszipliniert
und mit variablem Angriff,
stand in der Deckung gut und
zog Tarps Torjäger Mario Petersen
nach dessen drei Treffern
in der Anfangsphase zunächst
den Zahn. Selten kam
Petersen frei zum Wurf, und
als er dann doch einmal frei
auf TSVA-Torhüter Nick Weber
zustürmte, riss dieser ihn
mit einem starken Reflex aus
den Torträumen. Dazu parierte
Weber einen Siebenmeter.
Die Gastgeber setzten sich auf
vier Treffer ab.
Aber die Gäste blieben auf
Tuchfühlung, schafften beim
22:22 (45.) erstmals nach dem
5:5 (8.) wieder den Ausgleich.
„In dieser Phase hat die
Mannschaft ihre Linie verloren.
Vorn hatten wir nicht den
Blick für den besser postierten
Mann und hinten haben wir zu
oft auf eine schnelle Balleroberung
gehofft“, sagte Greve.
Auf 28:25 war die HSG davongezogen,
ehe Patrick Starke
wieder zu seiner Treffsicherheit
zurückfand, Max
Lipp mit drei Treffern und
Florian Hossner mit einem parierten
Siebenmeter gegen Petersen
den Spieß noch einmal
zu drehen schienen.
Doch in der Schlussphase
verspielten die jungen Altenholzer
ihre Chance zum Sensationssieg
und wurden doch
von den Fans gefeiert, die es in
der Schlussphase von den Sitzen
riss. Greve strahlte: „So
stellt man sich ein Derby vor.
Es war körperlich, es war
spannend – eine echte Werbung
für unseren Sport.“
Quelle: Kieler Nachrichten
www.kn-epaper.de
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Letzte Aktualisierung ( 10.10.2011 | 09:22 )
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