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In Unterzahl lief es besser | Drucken |
Geschrieben von Kieler Nachrichten /ra   
30.01.2012 | 08:34
In Unterzahl lief es besser

Handball-Drittligist TSV Altenholz beim 34:29 gegen Magdeburg II immer Herr der Lage Altenholz. Im Vergleich der jugendlich geprägten Handball-Drittliga-Teams hat der TSV Altenholz den SC Magdeburg II klar in die Schranken gewiesen. Beim 34:29 (16:13) war Gastgeber TSVA von der ersten Minute an Herr in der Halle, versäumten es lediglich, den Erfolg noch deutlicher zu gestalten. Die Altenholzer übernahmen nach dem Anwurf sofort die Regie, lagen stets in Führung und ließen die Magdeburger ab der 15. Minute nicht mehr näher als auf zwei Tore herankommen. Dabei setzten die Hausherren die Vorgaben von Trainer Torge Greve sehr gut um, agierten aus einer kompakten Abwehr mit einem abermals überragenden Torwart Florian Hossner heraus, schalteten schnell auf Angriff um und kamen durch die Außen Bevan Calvert und Lukas Stürze zu den erhofften einfachen Toren. Allerdings vergab das Greve-Team Mitte der ersten Hälfte auch die Chance, sich noch weiter als mit fünf Toren (10:5, 19. Minute) abzusetzen. Stürze scheiterte gleich zweimal am Torgebälk – einmal beim Siebenmeter und einmal frei in den Kreis fliegend. Max Lipp und Christian Drecke verspielten zudem beim Kreuzen zweimal unnötig den Ball und eröffneten dem SCM so die Möglichkeit, bis zur Halbzeit noch mal Tuchfühlung aufzunehmen.
Beeindruckend war indes die Vorstellung der Altenholzer in Unterzahl. Fast schien es so, als wäre beim TSVA der sechste Feldspieler hinderlich. „Es ist einer der wenigen Kritikpunkte dieses Spiels, dass wir unsere Angriffe nicht immer konsequent gespielt und Magdeburg damit haben herankommen lassen. In Unterzahl waren wir besser in Bewegung und sind durch individuelle Klasse wie von Bevan Calvert zu wichtigen Toren gekommen“, sagte Greve. Insofern durften sich die Altenholzer freuen, dass sie sieben Zwei-Minuten-Strafen kassierten und die Magdeburger nur zwei. In der Schlussphase der Partie nutzte Torge Greve die Gelegenheit, um Kjell Köpke nach seiner Daumenfraktur wieder Einsatzzeiten zu geben. Köpke dankte es mit zwei Treffern vom Kreis, nachdem er viermal blitzsauber von Mathis Wegner angespielt worden war. „Mathis hat eine sehr gute Spielleitung gezeigt, und dass Kjell wieder ins Spiel findet, wird für uns noch sehr wichtig werden“, so Greve. Köpke selbst freute sich über sein Comeback, hätte das gern aber noch erfolgreicher gestaltet: „Schön, wieder dabei zu sein, und es war auch relativ erfolgreich. Aber ich habe nur 50 Prozent meiner Chancen genutzt.“ ra

TSVA: Hossner (1.-60., 20 Paraden), Weber (beim Siebenmeter) – Lipp (4), Stürze (4/1), Calvert (5), Drecke (2), Opderbeck, Schwarz (6), Kalski (2), Plöhn (1), Wegner (5), Starke (3), Köpke (2)

Quelle: Kieler Nachrichten
www.kn-epaper.de
 

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