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Kalski belohnt TSVA mit verdientem Ausgleich | Drucken |
Geschrieben von Kieler Nachrichten / Ralf Abratis   
14.11.2011 | 07:22
PAE0072.JPGKalski belohnt TSVA mit verdientem Ausgleich

Packendes Drittliga-Derby beim SV Henstedt-Ulzburg

Von Ralf Abratis
Henstedt. In einem packenden Derby hat sich Handball-Drittligist TSV Altenholz mit höchstem kämpferischen Einsatz und taktischen Raffinessen ein Remis bei der SV Henstedt- Ulzburg erkämpft. Beim 26:26 (14:14) gelang Uwe Kalski nach einem Spiel mit ständigen Führungswechseln in den Schlusssekunden der hoch verdiente Ausgleichstreffer. Das Remis beim hoch gehandelten Liga-Mitfavoriten Henstedt- Ulzburg ist ein Punktgewinn, den man so nicht erwarten konnte. Nicht zu erwarten war auch die taktische Ausrichtung des TSVA in den Anfangsminuten. In einer 1:5-Abwehr mit fünf vorgezogenen Spielern und nur Sebastian Opderbeck am Kreis erwischten die Altenholzer den Gastgeber auf dem falschen Fuß. „Das haben wir uns in der Woche ausgedacht, und es hat sehr gut funktioniert“, freute sich TSVA-Trainer Torge Greve. „Henstedt kam kaum zum Spiel über die schnelle Mitte und hat nur einen Gegenstoß-Treffer landen können.“ So zog Altenholz auf 7:3 (11.) davon und zwang Henstedt zur frühen Auszeit. Im Anschluss fanden die Gastgeber besser ins Spiel, auch weil die Altenholzer die kräftezehrende Abwehrvariante zugunsten der üblichen 6:0-Formation aufgaben.
Über 7:7 blieb das Spiel bis zum Pausenpfiff völlig ausgeglichen, und auch nach dem Wiederanpfiff konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Zunächst lag Henstedt 18:16 vorn, dann hatte Altenholz, das nun mit einer 5:1- Abwehr mit Mathis Wegner in der Spitze agierte, die Nase (21:19) vorn. Die Dramatik spitzte sich in der Schlussminute zu. Der Ex-Altenholzer Rasmus Gersch überwand den starken Altenholzer Torwart Florian Hossner, der mit vielen Paraden und zwei gehaltenen Siebenmetern (gegen Gersch und Tim-Philip Jurgeleit) ein starker Rückhalt war, 45 Sekunden vor Schluss zum 26:25. Greve reagierte mit einer Auszeit, nahm den Torwart raus und schickte sein Team mit sieben Akteuren in den Angriff. Henstedt hielt mit übertriebener Härte dagegen, handelte sich innerhalb von Sekunden zwei Zeitstrafen ein und sah sich einer großen personellen Übermacht gegenüber. Damit konnte Altenholz seinen Torwart wieder reinnehmen, spielte seinen Angriff geschickt aus und setzte schließlich Uwe Kalski in der Mitte völlig frei in Szene, der die Chance zum Ausgleich nutzte. „Das war nach dem ständigen Hin und Her ein glücklicher Ausgang für uns, den sich die Mannschaft mit kämpferischem Einsatz, taktischer Disziplin und technisch fehlerfreiem Spiel verdient hat“, sagte Greve, der neben Hossner ein Sonderlob an Max Lipp verteilte, der sich in der zweiten Halbzeit sehr erfolgreich im Angriff hervor tat.

TSVA: Hossner (1.-60., 11 Paraden), Weber (bei einem Siebenmeter) – Lipp (6/3), Calvert (2), Opderbeck (3), Schwarz (4), Kalski (4), Plöhn (2/1)), Wegner (1), Starke (4), Möller (n.e.), Fischer (n.e.).

Quelle: Kieler Nachrichten
www.kn-epaper.de
 

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