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Krimi mit halbem Happy End im Wolfsbau | Drucken |
Geschrieben von Eckernförder Zeitung / Thomas Schulze   
10.10.2011 | 09:10
Krimi mit halbem Happy End im Wolfsbau

10. Oktober 2011 | Von Thomas Schulze

Das Drehbuch des Landesderbys in der 3. Handball-Bundesliga zwischen dem TSV Altenholz und der HSG Tarp-Wanderup hätte ohne Weiteres von Alfred Hitchcock stammen können. Die gesamte Spielzeit über sahen die gut 500 Zuschauer in der Altenholzer Edgar-Meschkat-Halle ein packendes Duell, das gerade in der Schlussphase an Dramatik kaum zu überbieten war. Nach dem 32:32 (17:15) lobte der Altenholzer Trainer Torge Greve sein junges Team, das gegen die routinierten Gäste mit viel Leidenschaft dagegengehalten hatte: "Das war ein tolles Derby, das wirklich Spaß gemacht hat. Ein Lob an die Leistung meiner Mannschaft, die zuhause vor keinem Gegner Angst haben muss." Gegen die leicht favorisierten Gäste erwischten die Altenholzer einen Start nach Maß und führten schnell mit 4:2 (4.). Angetrieben vom zu Beginn starken Spielmacher Uwe Kalski und einem gut aufgelegten Schlussmann Nick Weber zogen die Gastgeber schnell auf 9:5 davon (9.). Auf Seiten der Gäste wehrte sich eingangs nur Mario Petersen gegen einen höheren Rückstand, wuchtig netzte er immer wieder aus dem Rückraum ein. Dass die HSG nicht ohne Grund mit 10:0-Punkten im Gepäck angereist war, unterstrich sie in der Folge. Der Altenholzer Vorsprung schmolz, Petersen stellte nach 23 Minuten den Anschluss her (14:13). Zweimal Kalski und Kjell Köpke vom Kreis aber mit der Antwort: 17:13 - Auszeit HSG. Nach einem Tarper Ballverlust dann sogar die Chance zum 18:13, doch nach einem Doppelschlag von Tjark Desler ging es "nur" mit einem 17:15 in die Halbzeit.
Auch nach der Pause hatten die Altenholzer den Gegner im Griff, Rückraum-Shooter Patrick Starke traf nach 42 Minuten zum 22:20. Doch urplötzlich gab es einen Bruch im Altenholzer Spiel, der Schwung im Angriff war wie weggeblasen und technische Fehler nutzten die Tarper "Wölfe" zu schnellen Toren. Beim 22:25 (48.) durch Sjören Tölle schien das Spiel zugunsten der Gäste entschieden, ein Einbruch der Gelb-Schwarzen drohte. Doch auch ohne Fanclub im Rücken - Maskottchen Ede Wolf hatte Kostüm gegen Ehering getauscht - bewies die junge Altenholzer Truppe Moral. Starke und Youngster Max Lipp hämmerten im Akkord die Bälle aus dem Rückraum ins Tor der HSG Tarp-Wanderup, beim 32:30 durch Sebastian Opderbeck 75 Sekunden vor dem Ende stand die Halle Kopf. Petersens schneller Anschluss und Kay Blasczyks Tor vom Kreis mit der Schlusssirene stellen aber schließlich den gerechten 32:32-Endstand her.

TSV Altenholz: Weber (1.-45., 14/1 Paraden), Hossner (ab 45., 2/1 Paraden) - Lipp (3 Tore), Stürze (1), Calvert (1), Drecke (1), Opderbeck (6), Schwarz (2), Kalski (4), Plöhn (2/2), Wegner, Starke (11), Köpke (1).
HSG Tarp-Wanderup: Moldrup (1 Parade), Schefer (13 Paraden) - Jessen (3), Kobs (2), Brüne (1), Desler (4), Tölle (5), Blasczyk (3), Lundgaard Petersen, Otto, Knaack, Petersen (11/2), Zschiesche (3).
SR: Isler/ Stockfleth (Norderstedt/Lüneburg). Zeitstrafen: 4:3. Siebenmeter: 2:2. Zuschauer: 500.

Quelle: Eckernförder Zeitung
www.shz.de
Letzte Aktualisierung ( 10.10.2011 | 09:15 )
 

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Samstag, 12.05.12, 18:30 Uhr

TSV Altenholz - SG Achim/Baden

  29  : 28  (14:13)

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                                                SV 63 Brandenburg West - TSV Altenholz

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