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Opderbeck und Wegner sorgten für den Druck | Drucken |
Geschrieben von Kieler Nachrichten / ra   
31.10.2011 | 14:35
Opderbeck und Wegner sorgten für den Druck

Handball-Drittligist TSV Altenholz siegte in Fredenbeck mit 29:28 – Hossner starker Rückhalt im Tor

Fredenbeck. Ein starker Rückhalt durch Torwart Florian Hossner, ein fast perfekter Auftritt von Sebastian Opderbeck in den ersten 20 Minuten und ein klug Regie führender Mathis Wegner in der zweiten Halbzeit – das waren die Siegfaktoren beim 29:28 (14:14)-Erfolg des TSV Altenholz bei seiner Handball- Drittligapartie beim VfL Fredenbeck, der durch einige Schwächephasen unnötig knapp ausfiel. Die Altenholzer starteten bei dem Traditionsklub vor 500 Zuschauern gut in die Partie, agierten erfolgreich mit einer 5:1-Abwehr mit Mathis Wegner in der Spitze und hatten in Sebastian Opderbeck den spielentscheidenden Mann der Startphase. Vier Tore warf Opderbeck selbst, reichte die Bälle gut weiter, so dass der TSVA von 3:0 auf 11:7 (20.) davon zog. „Das waren die vielleicht besten 20 Minuten, die ich von Sebastian gesehen habe. Dadurch haben wir genau den Druck aufgebaut, den ich mir gewünscht habe“, sagte TSVA-Trainer Torge Greve.
Mit der Auszeit der Gastgeber und der Umstellung der Altenholzer Abwehr auf eine 6:0-Formation (Greve: „Ich musste meine Spieler wieder zu Luft kommen lassen.“) kam der erste Bruch des Spiels. Fredenbeck nahm nun Opderbeck im Manndeckung, Altenholz wusste die Räume nicht zu nutzen, und bis zum Pausenpfiff hatten die Gastgeber den Ausgleich hergestellt, zogen danach sogar auf 20:18 (40.) davon, obwohl Altenholz es wieder mit der 5:1- Abwehr versuchte. Doch mit der Rückkehr zur 6:0-Variante und einem Mathis Wegner im Angriff, der zwar nur einen Treffer selbst erzielte, dafür aber diverse mustergültig vorbereitete, fand Altenholz zurück in die Spur, drehte das Spiel innerhalb von elf Minuten auf 28:21 (51.) Dass es dann noch einmal spannend wurde, war der jugendlichen Sorglosigkeit beim TSVA geschuldet. Patrick Starke verwarf zwei Tempogegenstöße, die er sich selbst erarbeitet hatte, Lukas Stürze setzte einen Siebenmeter neben das Tor, und plötzlich war Fredenbeck wieder nah dran, hatte aber letztlich nicht genug Zeit, um tatsächlich noch den Ausgleich zu schaffen. Zudem sicherte Florian Hossner das Tor ab, parierte insgesamt 19 Bälle.
„Das war ein sehr guter Auftritt meiner Mannschaft, mit dem einzigen Kritikpunkt, dass wir uns unnötig selbst in Bedrängnis gebracht haben“, sagte Greve, der jetzt den Schwung gegen Beckdorf mitnehmen möchte, um sich ein Punktepolster vor den Spitzenspielen gegen die Top- Teams aus Springe und Henstedt- Ulzburg anzulegen. ra

TSVA: Hossner (1.-60, 19 Paraden), Weber (n.e.) – Starke (5), Stürze (9/3), Calvert (3), Opderbeck (5), Schwarz (3), Kalski (3), Wegner (1), Lipp, Drecke, Möller (n.e.), Fischer (n.e.), Plöhn (n.e.)

Quelle: Kieler Nachrichten
www.kn-epaper.de
 

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