|
Positives Herzschlagfinale |
| Drucken |
|
|
Geschrieben von Eckernförder Zeitung / Thomas Schulze
|
|
31.10.2011 | 14:28 |
Positives Herzschlagfinale
31. Oktober 2011 | Von ts
Zuhause eine Macht, haben die Drittligahandballer des TSV Altenholz jetzt auch auf fremdem Parkett ihr Können unter Beweis gestellt. Beim 29:28 (14:14)-Erfolg in Fredenbeck gelang der zweite Saisonerfolg in der Fremde, Florian Hossner war wie schon in der vergangenen Woche gegen Stralsund mit 19 Paraden überragender Rückhalt im Tor der Gäste. Als torhungrigste "Wölfe" trugen sich Lukas Stürze mit neun und Sebastian Opderbeck sowie Patrick Starke mit jeweils fünf Treffern in die Torschützenliste ein.
Der Altenholzer Trainer Torge Greve, der noch gegen Stralsund das zu
statische Offensivspiel seiner Schützlinge kritisiert hatte, lobte neben
Hossner auch Opderbeck und Mathis Wegner: "Sebastian hat in den ersten
20 Minuten seine bislang beste Saisonleistung gezeigt. Mathis hat
dagegen in den letzten 20 Minuten in der Offensive richtig gut
gespielt."
Anders als in den meisten anderen Auswärtspartien erwischten die "Wölfe"
in der Fredenbecker Geestlandhalle auch dank einer offensiven
5:1-Deckung - Wegner verteidigte vorgezogen - einen Start nach Maß.
Schnell zogen die Altenholzer auf drei Tore davon und führten Mitte der
ersten Hälfte mit 11:7. Mangelnde Konzentration und eine Manndeckung
gegen Opderbeck ließen die Gastgeber wieder herankommen, kurz vor der
Pause dann sogar der schmeichelhafte Ausgleich für den VfL.
Die
Anfangsphase der zweiten Hälfte dominierte der ehemalige
niedersächsische Erstligist, der auf seine beiden erfahrenen Kreisläufer
Birger Tetzlaff und Cedric Koch verletzungsbedingt verzichten musste.
Vom 15:14 direkt nach Wiederanpfiff bis zur 40. Minute (20:18)
verteidigten die Fredenbecker ihren knappen Vorsprung. Angetrieben von
Youngster Wegner antworteten die "Wölfe" dann aber mit einer 8:0-Serie,
beim 28:21 (51.) für die Gäste schien das Spiel entschieden.
Inkonsequenz im Abschluss - Patrick Starke scheiterte bei zwei
Gegenstößen und Lukas Stürze setzte einen Siebenmeter neben das Tor -
ließen den klaren Vorsprung Tor um Tor schmelzen. Am Ende retteten die
Altenholzer das 29:28 über die Zeit, trotz des knappen Ergebnisses
hatten sich die "Wölfe" die zwei Auswärtspunkte redlich verdient, wie
Greve betont: "Man merkt in manchen Phasen eben noch, dass der jungen
Mannschaft die Erfahrung fehlt. Zum Schluss haben wir uns unnötig selbst
in Not gebracht. Mit etwas mehr Routine bringt man das Spiel mit fünf
oder sechs Toren über die Zeit."
Vor den schwierigen Duellen mit Springe und Henstedt-Ulzburg erwartet
der TSV Altenholz am kommenden Sonntag zunächst den SV Beckdorf (13.).
Greve: "Für dieses Spiel hat sich meine Mannschaft einiges vorgenommen.
Da wollen wir nachlegen."
TSV Altenholz: Hossner (19 Paraden) - Lipp, Stürze (9/3 Tore), Calvert
(3), Drecke, Opderbeck (5), Schwarz (3), Kalski (3), Wegner (1), Starke
(5).
SR: Krell/Münn (Eberswalde).
Zeitstrafen: 4:6.
Siebenmeter: 3:3.
Zuschauer: 500 (Geestlandhalle).
Quelle: Eckernförder Zeitung
www.shz.de
|