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TSV Altenholz in der Außenseiterrolle |
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Geschrieben von Eckernförder Zeitung / Wilfried Zabel, Jan Kirschner
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5.03.2011 | 15:17 |
TSV Altenholz in der Außenseiterrolle
5. März 2011 | 00:10 Uhr | Von Wilfried Zabel
Anders als noch beim jüngsten Heimspiel gegen die HSG Varel ist der TSV Altenholz in der 2. Handball-Bundesliga Nord der Männer an diesem Wochenende gegen den Post SV Schwerin (Anwurf: Sonntag, 16 Uhr, Edgar-Meschkat-Halle) in der Außenseiterrolle. "Schwerin ist eine der körperlich stärksten Mannschaften der Liga", hat der Altenholzer Spielertrainer Torge Greve nicht nur wegen des fünften Tabellenranges Respekt vor dem Gast. Auch spielerisch konnten die Schweriner in dieser Saison überzeugen und rechnen sich nicht von ungefähr einen Platz in der neuen eingleisigen 2. Liga aus. "Wir müssen versuchen, körperlich dagegenzuhalten", ist sich Greve der Schwere der Aufgabe bewusst.
"Post Schwerin hat eine sehr kompakte und robust einsteigende Deckung", sagt der Altenholzer Coach. Die Handschrift des Schweriner Coaches Dirk Beuchler sei klar zu erkennen. Die Schweriner haben hinter Tabellenführer Eintracht Hildesheim (561 Gegentore) die stärkste Abwehr und kassierten bislang nur 577 Gegentore.
Eine Bank sind auch die beiden Torhüter Igor Levshin und Peter Niepagen.
Doch nicht nur die Schweriner Abwehr bereitet "Wölfe"-Trainer Greve
Sorgen. "Mit Jakub Vanek im linken und Ingo Heinze im rechten Rückraum
ist Schwerin auf diesen Positionen wurfstark besetzt", so Greve, der
dies schon im Hinspiel beim 26:31 feststellen musste.
Zudem plagen den Altenholzer Trainer derzeit auch personelle Sorgen.
Nicht nur Spielmacher Rasmus Gersch, sondern auch Christian Drecke,
Tobias Flint und Torwart Florian Hossner stehen nicht zur Verfügung. Die
Einsätze von Sebastian Opderbeck und Christian Schwarz, die beide mit
Grippe flach liegen, sind noch fraglich. "Wir werden, um den Kader
aufzufüllen, Jonas Fischer und Philipp Kraul aus der zweiten Mannschaft
mit hinzunehmen", sagt Greve. Dennoch werde es, so vermutet Greve, eine
Sache der Kraft werden, wie lange sein Team dagegenhalten kann. "Unter
diesen Umständen war eine optimale Vorbereitung nicht möglich."
Die Altenholzer bauen auch auf ihren Heimvorteil. Zu Hause haben sie
sich in dieser Serie bislang gut verkaufen können. Mit der nötigen
Unterstützung im Rücken ist vielleicht etwas möglich. Mit einer ähnlich
starken Leistung wie gegen GWD Minden könnte dem TSV Altenholz
vielleicht eine Überraschung gelingen.
Quelle: Eckernförder Zeitung
www.shz.de
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