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Ur-Altenholzer übernimmt beim VfL |
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Geschrieben von Lübecker Nachrichten / jek
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31.01.2012 | 12:50 |
Ur-Altenholzer übernimmt beim VfL
Lübeck – Via Facebook geisterten gestern Mittag die ersten Meldungen durchs World Wide Web, am Abend war es offiziell: Torge Greve leitete als neuer Coach, als Nachfolger des aus familiären Gründen zurückgetretenen Tobias Schröder, bereits das Training der Schwartauer Handballer.
Tags zuvor hatte der 36-Jährige von Peter „Opa“ Linke, dem Chef des
Drittligisten TSV Altenholz, die Freigabe erhalten. Schweren Herzens.
Denn Greve, geboren in der Nähe von Eckernförde, steht neben „Opa“ wie
kaum ein anderer für Altenholz. 13 Jahre, 700 Zweitliga- Spiele, mehr
als 1500 Tore – das sind die Eckdaten des Ex-Flügelflitzers, für den
„Wolle“ Schwenke, der Ex-Schwartauer, der „prägendste Trainer“ war. Im
November 2009 schlüpfte er selbst in die Coach-Rolle, hielt mit
Altenholz die Klasse und führte sie jetzt, nach Abstieg und Umbruch, auf
Rang vier. „Ich hinterlasse eine intakte Truppe“, sagt Greve, „aber
diese Chance, diese reizvolle Aufgabe in solch einem Traditionsverein,
die wollte ich mir nicht entgehen lassen. Ich freue mich.“
Für VfL-Chef Sven Jonas (feierte am Sonntag seinen 30. Geburtstag) ist
Greve der „absolute Wunschkandidat“. Sportchef Michael Friedrichs hält
ihn für top: „Torge kennt die Mannschaft, die Liga, er passt zu uns.“
Und damit meint er auch das Gehaltsgefüge. Eine Dreiviertelstelle als
Lehrer für Mathe und Sport an einer Kieler Grundschule gibt Greve die
Sicherheit und den Spielraum für den Zweitjob. Und er hat die
Rückendeckung der Familie (Lebensgefährtin Janina; Sohn Fynn/6 Monate),
mit der er in Kronshagen wohnen bleibt: „Janina zieht voll mit. Ohne
Handball kann ich nicht. Das weiß sie.“ Greve hatte auf lange Sicht
ohnehin die Bundesliga im Visier, büffelt deshalb parallel für den
A-Schein als Trainer.
Heute will Greve den bis zum 30. Juni 2013 laufenden Vertrag
unterschreiben. Neue Spieler bringt er nicht mit, er will sie auch
nicht: „Dass die Mannschaft da unten steht, hat mich wirklich
überrascht. Ich bin aber überzeugt, dass sie stark genug ist, um die
Klasse zu halten. Wir wollen so schnell wie möglich von den
Abstiegsplätzen weg.“
Erster Anlauf am Sonnabend: Dann kommt die insolvente HSG Düsseldorf in
die Hansehalle (19 Uhr). jek
Quelle: www.ln-online.de
Lübecker Nachrichten
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Letzte Aktualisierung ( 31.01.2012 | 12:53 )
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