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Wiedersehen mit zwei "Ex-Wölfen" |
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Geschrieben von Eckernförder Zeitung / Wilfried Zabel
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12.11.2011 | 07:36 |
Wiedersehen mit zwei "Ex-Wölfen"
12. November 2011 | 00:10 Uhr | Von Wilfried Zabel
"Ich wünschte, wir hätten schon vor vier Wochen gegen den SV Henstedt-Ulzburg gespielt. Da war der SV noch nicht so drauf wie jetzt", hat "Wölfe"-Trainer Torge Greve zwar Respekt, aber keine Angst vor dem schleswig-holsteinischen Mitkonkurrenten der 3. Handball-Liga Nord der Männer, bei dem sein Team heute, ab 18 Uhr, anzutreten hat.
In Henstedt gibt es für die Altenholzer ein Wiedersehen mit Rasmus
Gersch. Der Spielmacher des Gastgebers trug in der vergangenen Saison
noch das Trikot der "Wölfe". Die Altenholzer kennen seine Spielweise und
sollten gut darauf eingestellt sein. Auch ein anderer ehemaliger
Altenholzer trägt jetzt das Trikot des SVHU. Tim-Philipp Jurgeleit hat
über den Umweg HC Visp (Schweiz) den Weg zum SV Henstedt-Ulzburg
gefunden. Beim TSV-Sieg am vergangenen Wochenende über den SV Beckdorf,
war "Timphi" als Beobachter bereits vor Ort.
"Klar ist Henstedt-Ulzburg Favorit. Sie haben Heimrecht, sind personell
wesentlich besser bestückt und sind auch etatmäßig wesentlich besser als
wir aufgestellt", sieht Greve viele Vorteile beim Gastgeber. Ein wenig
neidisch schaut der "Wölfe"-Coach schon auf den großen Kader seines
Gegenparts Tobias Skerka. Der konnte seine Mannschaft neben Gersch und
Jurgeleit weiter mit zweitligaerfahrene Spielern wie Lasse Kohnagel (VfL
Potsdam), Lars Uwe Lang und Markus Noel (VfL Bad Schwartau) und Stefan
Pries (SV Post Schwerin) verstärken. "Beim SV Henstedt-Ulzburg nützt es
nichts, einen Spieler auszuschalten. Dann rückt ein anderer nach", weiß
Greve, dass der Gastgeber sehr breit aufgestellt ist und einige Spieler
hat, die ein Spiel alleine entscheiden können. Dagegen hilft nur eine
kompakte, mannschaftlich geschlossenen Leistung.
Der SVHU hat sich nach schwachem Start gefangen und zeigt nun, was die
Mannschaft zu leisten vermag. Dabei kamen in den jüngsten Spielen
deutliche Resultate heraus. "Die stehen dort, wo wir gerne hin wollen",
sagt Greve. Für einen Sieg müsse sein Team schon über sich
hinauswachsen. "Um den starken Angriff zu stoppen, müssen wir kompakt,
aber auch leichtfüßig in der Deckung stehen. Wir müssen versuchen, das
Angriffsspiel des SV zu unterbinden", gibt Greve seine Marschroute aus.
Der SV Henstedt-Ulzburg kann über alle Positionen gefährlich werden und
ist deshalb nur schwer auszurechnen.
In Henstedt wird Trainer Greve wahrscheinlich erneut auf Sebastian
Opderbeck verzichten müssen, der weiterhin an Zahnproblemen leidet. Ein
Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz vom Altenholzer "Aussie"
Bevan Calvert.
Quelle: www.shz.de
Eckernförder Zeitung
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