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Geschrieben von Eckernförder Zeitung / Wilfried Zabel   
16.05.2011 | 10:40
"Wölfe": Noch ist nichts verloren

16. Mai 2011 | Von Wilfried Zabel
Die vermeidbare 29:30 (15:13)-Niederlage im letzten Saison-Heimspiel gegen einen müden HC Empor Rostock könnte den Zweitliga-Handballern des TSV Altenholz noch teuer zu stehen kommen. Da der direkte Kontrahent im Kampf um die Relegation, Dessau-Rosslauer HV, sein Heimspiel gegen den HC Aschersleben mit 34:27 (15:11) gewann, ist Dessau erst einmal wieder an den Altenholzern vorbeigezogen.



Weitere Berichte unter "TSV-in-derPresse"
"Wölfe"-Trainer Torge Greve bleibt dennoch zuversichtlich: "An der Ausgangssituation hat sich nichts geändert. Wir haben weiterhin die Chance. Jetzt kommt es am letzten Spieltag zu einem klassischen Endspiel beim VfL Edewecht." Dabei geht Greve davon aus, dass Dessau-Rosslau nicht beim Tabellendritten gewinnen wird.
Die Gastgeber hatten es in diesem Spiel selbst in der Hand. "Wir haben in der ersten Halbzeit sehr geschickt aus der sicheren Abwehr heraus agiert. Leider haben wir nach der 11:7-Führung (21.) dann einige Gegenstöße versiebt" analysiert der TSV-Coach. Da habe sein Team die große Chance verpasst, sich entscheidend zu lösen. Die Altenholzer Fehlwürfe brachten den ehemaligen DDR-Vorzeigeklub wieder ins Spiel zurück. Rostock nutzte diese Schwäche, und kämpfte sich über 10:13 (25.) zur Pause wieder auf 13:15 heran. Nach dem Wechsel konnten die Altenholzer die Gäste vorerst noch auf Distanz halten. Als dann aber der HC Empor begann, gegen den Altenholzer Rückraum offensiver zu agieren, teilweise sogar eine Manndeckung wechselweise gegen einen oder zwei Altenholzer zu spielen, geriet der "Wölfe"-Angriff ins Stocken. "Rostock hat uns durch die Umstellung der Abwehr mehr und mehr zu Einzelaktionen gezwungen. Gegen die körperlich robusten Rostocker war es aber in den direkten Duellen sehr schwer", gesteht Greve. Dazu erwischte Rostocks Krysztof Gorniak einen "Sahnetag" und war von den Gastgebern einfach nicht zu bremsen. Der Rückraumschütze traf fast nach Belieben. Mit seinen 13 Treffern war er der Schlüsselspieler der Gäste. Diese übernahmen nach der Pause beim 23:22 (45.) erstmals wieder die Führung und gaben sie in der Folge nicht wieder her. "Wir haben uns immer wieder auf einen Treffer herangekämpft, doch der Ausgleich wollte nicht fallen", bescheinigt Greve seiner Mannschaft eine große Moral. Beim 28:29 (57.) keimte beim TSV Altenholz noch einmal Hoffnung auf, doch die zerstörte Jens Dethloff mit dem 30:28 (58.). Der Anschlusstreffer von TSV-Spielmacher Moritz Weltgen kam 26 Sekunden vor dem Abpfiff zu spät. Die cleveren Rostocker ließen sich den Ball nicht mehr abjagen und retteten den knappen Erfolg über die Zeit.

Altenholz: Hossner, R. Wetzel - Plähn, T. Wetzel (3), Weltgen (12/5), Plöhn (3), Bente (1), Calvert (3), Schwarz (2), Flint, Drecke (1), Opderbeck (4), Greve, Gersch.
Rostock: Herold, Schröder - Bruna (1), Dethloff (3), Höwt, Ledig (3/1), Gruszka (2), Gudz, Thormann (1), Göre (7), Gorniak (13), Zelmin.
SR: Berning/Thiemann (Steinfurt). - Z.: 550. Zeitstrafen: 8:12 Minuten. Siebenmeter: 5/5 : 1/1

Quelle: Eckernförder Zeitung
www.shz.de
Letzte Aktualisierung ( 16.05.2011 | 19:35 )
 

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Samstag, 19.05.12, 18:30 Uhr

SV 63 Brandenburg West - TSV Altenholz

  27  : 25  (14:11)

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