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"Wölfe" setzen auf Wettkampfpraxis |
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Geschrieben von Eckernförder Zeitung / Wilfried Zabel, Jan Kirschner
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5.02.2011 | 13:58 |
"Wölfe" setzen auf Wettkampfpraxis
5. Februar 2011 | Von Wilfried Zabel/Jan Kirschner
Betrachtet man nur die nackte Tabelle der 2. Handball-Bundesliga Nord der Männer, so ist der TSV Altenholz beim Tabellenzweiten Eintracht Hildesheim krasser Außenseiter. Hildesheim, mit 28:8 Punkten punktgleich mit Spitzenreiter GWD Minden, hat die Meisterschaft und den Aufstieg fest im Visier.
Die Altenholzer, momentan mit 15:21 Punkten Tabellen-13., hoffen
dagegen noch, den Sprung in die neue einteilige 2. Liga zu schaffen.
"Es ist eine ganz schwere Aufgabe. Bei uns muss schon alles passen, wenn
wir in Hildesheim bestehen wollen", sieht der Altenholzer Trainer Torge
Greve die Lage nicht nur wegen der 27:34 (12:15)- Heinmiederlage aus
dem Hinspiel realistisch. "Für uns geht es darum, ein vernünftiges
Ergebnis in Hildesheim zu erzielen."
Der Tabellenzweite hatte vor der WM-Pause einen guten Lauf. "Die
Mannschaft ist individuell sehr stark und hat in Dennis Klockmann einen
starken Torhüter. Außerdem sind die Hildesheimer im Feld durchgängig gut
besetzt", berichtet Greve weiter. Eine Hoffnung haben aber die
Altenholzer: Sie haben ihr erstes Spiel nach der Winterpause bereits
bestreiten können. Die Hildesheimer dagegen noch nicht. "Wir müssen
sehen, wie Eintracht aus den Startlöchern kommt." Auch bei seiner
Mannschaft hatte der Spielfluss, das konnte Greve am vergangenen
Wochenende in Aschersleben sehen, noch nicht optimal funktioniert. "Nach
so einer Pause muss jede Mannschaft erst einmal wieder ihren Rhythmus
aufnehmen."
Der TSV Altenholz kann bis auf den Verletzten Christian Drecke alle
Spieler, auch Lukas Stürze, aufbieten. Entscheidend wird sein, wie die
Altenholzer Abwehr den starken Hildesheimer Angriff mit Michael Jahn und
Georgi Nikolov im Rückraum sowie die starken Kreisläufer Leif Anton und
Nicolas Ivakno in den Griff bekommt. Daneben ist ein schnelles
Zurückziehen in die Abwehrpositionen erforderlich, denn der
Tabellenzweite spielt eine sehr starke erste und zweite Welle.
In einem Testspiel am Donnerstagabend in der Kappelner Hüholzhalle
unterlag die Mannschaft von Torge Greve dem nahezu in Bestbesetzung
angetretenen Erstligisten SG Flensburg/Handewitt mit 30:46 (13:28). Die
Altenholzer zeigten dabei vor der Pause viel zu viel Respekt vor dem
großen Favoriten. "Unsere Deckung war viel zu löchrig", moniert Greve.
Erst nach dem Seitenwechsel legte der TSV seine Ehrfurcht vor den großen
Stars ab und kam zunehmend besser ins Spiel. Betrachtet man nur den
zweiten Spielabschnitt, waren die Altenholzer mit 17:18 sogar fast
gleichwertig.
Besonders gut im Spiel war bei den "Wölfen" der
australische WM-Teilnehmer Bevan Calvert, der mit acht Treffern mit
Abstand erfolgreichster Werfer seines Teams war.
Haupttorschützen TSVA: Calvert (8), Weltgen (4), Gersch (3), Opderbeck
(3) - SG: Djordjic (10), Eggert (8), Mocsai (6), Karlsson (5), Fahlgren
(5).
Quelle: Eckernförder Zeitung
www.shz.de
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Letzte Aktualisierung ( 7.02.2011 | 07:13 )
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